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In einer Bäckerei werden seit Jahrzehnten die Weihnachtsguetzli (Schweizer Weihnachtsgebäck) noch von Hand
hergestellt. Pro Tag werden 10’000 Mailänderli hergestellt und in Säcklein von 30 Stück abgefüllt. Erfahrungsgemäss
sind 2% der Guetzli missraten, weil ihnen entweder beim Ausstechen oder beim Abfüllen in die Säcklein eine Ecke
abbricht. Sind in einem Säcklein zuviele missratene Guetzli, dann ist der Kunde nicht zufrieden und unzufriedene
Kunden schädigen den Ruf der Bäckerei. Um das zu verhindern soll jeden Tag ein Säcklein auf missratene Guetzli
untersucht werden.
- Der Bäcker, ein Computerfreak, simuliert seine Mailänderli-Produktion. Die 100 simulierten Säcklein
enthielten:
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| | Missraten: | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12+ |
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| | Anzahl: | 19 | 35 | 42 | 1 | 1 | 1 | 0 | 0 | 0 | 1 | 0 | 0 | 0 |
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Aufgrund seiner Simulation beschliesst der Bäcker die Mailänderliproduktion zu unterbrechen, um der
Qualitätseinbusse auf die Spur zu kommen, wenn er mehr als 2 missratene Mailänderli im täglich
entnommenen Säcklein vorfindet.
Erkläre ausführlich in Worten warum er gerade diese Grenze wählt.
- Ist die Entscheidung die Produktion bei 3 und mehr missratenen Mailänderli zu unterbrechen auch rechnerisch
vernünftig?
Falls ja - warum? Falls nein - welche Grenze müsste er statt dessen wählen?
- Wie gross ist die Macht des Tests, mit der in der letzten Teilaufgabe gewählten Grenze, wenn an einem Tag
wegen Übernächtigung des Gehilfen 6% Guetzli missraten sind?
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